schriftstellerin

vita

schreibe bücher. dafür gabs  u.a. den lyrikpreis postpoetry.NRW und das "werkproben"-stipendium der kultursekretariate NRW. 

habe germanistik und philosophie an der universität bonn sowie der pädagogik, psychologie und soziologie an der universität köln (diplom) studiert. es folgte eine weiterbildung an der drehbuchschule berlin. 

ende der neunziger in bonn endgültig das licht ausgemacht und widerwillig nach berlin gereist. und geblieben. im prenzlauer berg noch echte weltkriegseinschusslöcher in der hauswand gehabt. in der nacht zwei blumenkästen verloren, weil der balkon von oben abgebrochen ist.

zwei wellensittiche begraben.

2000 nicht durch das heilige tor in rom sondern durch kanadische wälder gestreift. von christoph schlingensief ein ständchen zum geburtstag gesungen bekommen. dauerhaft berlinale inhaliert. mit dem photoapparat durch europäische hauptstädte gezogen. in brandenburg lost places gefunden. mit ersten bildern in einer ausstellung vertreten. 

der bürgerrechtsstadtsozialpolitik auch in der lyrik treu geblieben. 

immer wieder nach new york gereist. viele stunden im bryant park verbracht. im orginal-moma gewesen. mich um eine green card beworben. ohne green card dem rheinischen heimweh nachgegeben. einen gestrichenen prenzlauer berg hinterlassen. seitdem irgendwie ortslos. 

nenne als beruf: äh, lyrikerin. hoffe, eines tages das „äh“ weglassen zu können.