vita

anke glasmacher: geboren 1969 in bensberg, lebt in köln. 

seit 1987 regelmäßig veröffentlichungen in anthologien und literaturzeitschriften. mehrere einzeltitel, zuletzt: "obstkistenpunk" (short stories, elif verlag, 2018). 

2013 lyrikpreis postpoetry.NRW. 2017 und 2018 förderung durch das programm „werkproben“ der kultursekretariate NRW.


zwischen den zeilen

aufgewachsen im bergischen land. abitur. an der uni bonn germanistik und philosophie sowie pädagogik an der uni köln studiert. diplom. später: weiterbildung an der drehbuchschule berlin für drama und kurzfilm. workshops in streetphotography an der fotoschule köln. 

aber erst einmal: 1999 in bonn das licht ausgemacht und widerwillig nach berlin gereist. und geblieben.

2000 nicht durch das heilige tor in rom sondern durch kanadische wälder gestreift. im prenzlauer berg noch echte weltkriegseinschusslöcher in der hauswand gehabt und in der nacht zwei blumenkästen verloren, weil der balkon von oben abgebrochen ist.

zwei wellensittiche begraben.

von christoph schlingensief ein ständchen zum geburtstag gesungen bekommen.

dreimal im 'moma in berlin' gewesen und jeweils nur 30 minuten angestanden. dauerhaft berlinale inhaliert. mit dem photoapparat durch europäische hauptstädte gezogen. in brandenburg lost places gefunden. mit ersten bildern in einer ausstellung vertreten. der bürgerrechtsstadtsozialpolitik auch in der lyrik treu geblieben. 

seit 2009 immer wieder nach new york gereist. viele stunden im bryant park verbracht. im orginal-moma gewesen. mich um eine green card beworben. ohne green card dem rheinischen heimweh nachgegeben. einen gestrichenen prenzlauer berg hinterlassen. seitdem irgendwie ortslos. 

nenne als beruf: äh, lyrikerin. hoffe, eines tages das „äh“ weglassen zu können. 

dauerhaft: sehnsucht nach new york.